Ärzte Zeitung, 14.01.2011

Weniger Schwangere greifen zur Zigarette

STUTTGART (mm). Immer mehr Schwangere verzichten in Baden-Württemberg auf die Zigarette. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse ist die Zahl der rauchenden schwangeren Frauen insgesamt von 9,4 Prozent im Jahr 2001 auf 5,7 Prozent im Jahr 2009 gesunken.

"Statistisch gesehen greift jedoch immer noch jede 17. schwangere Frau zur Zigarette, was mit erheblichen Risiken für das ungeborene Leben verbunden ist", warnt Andreas Vogt, Chef der Techniker Krankenkasse in Baden-Württemberg.

Babys von Raucherinnen haben ein im Durchschnitt 200 bis 250 Gramm niedrigeres Geburtsgewicht als Neugeborene von Nichtraucherinnen. Zudem führt das Rauchen während der Schwangerschaft zu mehr Fehl- und Frühgeburten, so die TK in einer Mitteilung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »