Ärzte Zeitung online, 27.02.2011

Zwei-Klassen-Mitglieder bei der City BKK?

HAMBURG (eb). Einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zufolge teilt die Stuttgarter City BKK ihre Mitglieder in ein Zwei-Klassen-System ein.

Demnach soll die Kasse das Thema Zusatzbeitrag je nach Mitglied einmal euphemistisch, ein anderes Mal eher negativ kommuniziert haben.

So hieß es in einem Brief, dass der Zusatzbeitrag durch Bonusprogramme "mehr als ausgeglichen" werden könne und es "interessante Leistungen" nun gratis gebe.

In einem anderem Fall hieß es hingegen, dass der Versicherte "leider" die "vom Gesetzgeber beschlossene Erhöhung" zu bezahlen habe und "Einschränkungen bei den Leistungen" notwendig seien.

Dem Bericht zu folge wolle die Kasse so "unliebsame Versicherte loswerden". Aufgefallen sei die unterschiedliche Ansprache, da ein Vater und sein Sohn zugleich unterschiedliche Anschreiben erhalten hatten.

Die Kasse dementierte die Darstellung und sprach von einem bedauerlichen Fehler.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16762)
Organisationen
BKK (2123)
Spiegel (1065)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »