Ärzte Zeitung, 03.04.2011

AOK fordert Öffnungsklausel

BERLIN (sun). Nach Angaben des AOK-Bundesverbandes kostet die geplante Honorarsteigerung für Zahnärzte die gesetzlich Versicherten jährlich 280 Millionen Euro.

Die Kasse fordert daher - um Behandlungskosten für GKV-Versicherte möglichst gering zu halten - eine Öffnungsklausel. Diese ist in dem Referentenentwurf zur Novellierung der Gebührenordnung der Zahnärzte aber nicht vorgesehen.

Rund 60 Prozent des Zahnersatzes für GKV-Versicherte werden nach AOK-Angaben nach der GOZ abgerechnet. Der geplante Aufschlag von sechs Prozent bei der GOZ belaste die GKV-Versicherten daher zusätzlich.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zahl der Atemwegsinfekte bundesweit stark erhöht

In der 7. KW wurden 22.813 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, das sind rund 8000 mehr als in der Woche zuvor. mehr »

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Bald Bluttest auf Brustkrebs?

18.30 hForscher an der Universität Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich über einen Bluttest Brustkrebs leichter erkennen lässt. Die Sensitivität wird mit 75 Prozent angegeben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. mehr »