Ärzte Zeitung, 05.04.2011

Jeder Dritte bundesweit geht nicht zum Zahnarzt

BERLIN (dpa). Jeder dritte Bundesbürger geht trotz Appelle nicht ein einziges Mal in einem Jahr zum Zahnarzt.

Männer, junge Erwachsene und Westdeutsche lassen die Vorsorge überproportional oft schleifen, zeigt der erste Zahnreport der Barmer GEK. Dort wurden die Daten von acht Millionen Versicherten aus 2009 analysiert.

"Ist es Angst oder schrecken die größer werdenden privaten Finanzierungsanteile ab?", fragte der Vizechef der Krankenkasse Rolf-Ulrich Schlenker.

Da gebe es noch einiges zu tun. Vorbild könne Ostdeutschland sein. Dort gingen 75 Prozent mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jede achte Frau braucht nach der Geburt Antidepressiva

Etwa elf Prozent aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist der Anteil fast doppelt so hoch. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie sie für eine Impfung gewonnen werden sollen, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Dr. Axel Schroeder. mehr »