Ärzte Zeitung, 19.04.2011

AOK-Projekt soll Endoprothesenregister ergänzen

STUTTGART (mm). Das Modellprojekt AOK-proReha stellt nach Ansicht von Baden-Württembergs AOK-Landeschef Dr. Rolf Hoberg eine gute Ergänzung zum bundesweit gestarteten Endoprothesenregister (EPRD) dar.

"Bei der Prothesenversorgung wurde eine höchstmögliche Qualität erreicht", so Hoberg.

Ziel des Endoprothesenregisters ist es, fehlerhafte Produkte und Operationsverfahren aufzuspüren und so die Zahl der Revisionen zu senken. Rund 390.000 Mal haben Operateure im Jahr 2009 Hüft- und Kniegelenke ausgetauscht. In etwa 35 000 Fällen mussten Implantate ausgewechselt werden.

Die richtige Rehamaßnahme sei ebenso wie die Operation maßgeblich für die Mobilisierung des Patienten, ergänzt Hoberg. Seit drei Jahren läuft das AOK-Projekt ProReha. Hierbei erhält der Patient zu Beginn seiner Behandlung eine Übersicht, welche Anwendungen und Therapien geplant sind. Dadurch kann er sich aktiv an seiner Behandlung beteiligen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Versorgung psychisch kranker Kinder ist ein Flickenteppich

Der Trend bei den psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen ist stabil. Eine einheitliche Versorgungslandschaft besteht in Deutschland aber nach wie vor nicht. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie können sie für eine Impfung gewonnen werden? mehr »

Mama leckt den Schnuller ab – kein Tabu

Botschaft einer neuen US-Studie: Das Ablutschen kann Vorteile fürs Immunsystem der Kinder haben. mehr »