Ärzte Zeitung online, 19.04.2011

Vereinigte IKK in finanzieller Schieflage

DÜSSELDORF (dpa). Nach der City BKK ist auch die zweitgrößte Innungskrankenkasse Deutschlands, die Vereinigte IKK, in finanzielle Schieflage geraten.

Das Unternehmen verhandele derzeit mit den übrigen Innungskassen über eine "Strukturhilfe", bestätigte eine Sprecherin am Montag in Düsseldorf. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" zuvor berichtet hatte, geht es um 50 Millionen Euro.

Bei der vor einer möglichen Schließung stehenden City BKK in Stuttgart wird unterdessen mit Spannung das Votum des zuständigen Bundesversicherungsamts (BVA) erwartet. "Das BVA wird entscheiden", sagte eine Sprecherin des BKK-Bundesverbands in Berlin.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (18295)
Organisationen
BKK (2247)
BVA (505)
IKK (901)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Anti-Alzheimer-Wirkstoff beschleunigt kognitiven Abbau

Beta-Sekretase-Hemmer stoppen die Entwicklung einer Demenz nicht – ganz im Gegenteil: Die Medikamente scheinen die kognitive Leistung sogar zu verschlechtern. mehr »

Kinderärzte für Impfpflicht bei Ärzten und Assistenzberufen

Eine Impfpflicht nur für Kinder? Das geht den Pädiatern nicht weit genug. Dem Deutschen Ethikrat aber stößt die Art der Debatte sauer auf. mehr »

Kammerpräsidentin fordert Masernimpfung für Ärzte

"Ohne Wenn und Aber": Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. Martina Wenker, hat sich für eine "generelle Impfpflicht gegen Masern" ausgesprochen. mehr »