Ärzte Zeitung, 14.06.2011

Datenschützer gibt grünes Licht für BKK-Verträge

MÜNCHEN (sto). Zu der Interimsvereinbarung zum Hausarztvertrag mit der Vertragsarbeitsgemeinschaft der Betriebskrankenkassen in Bayern haben die Beteiligten mit Datenschützern eine Lösung gefunden.

Diese ermöglicht die Abrechnung über die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft (HÄVG). Der Bundesdatenschutzbeauftragte habe den Abrechnungsweg nicht beanstandet, teilte der BKK-Landesverband mit.

Die Vereinbarung, die nach Kündigung der meisten Hausarztverträge in Bayern mit einer um etwa zehn Prozent gesenkten Fallwertobergrenze seit Januar in Kraft ist, betrifft 280 000 BKK-Versicherte. Neueinschreibungen sind derzeit nicht möglich.

Verhandlungen über einen neuen Hausarztvertrag, der für alle 2,4 Millionen BKK-Versicherte gelen soll, laufen. Der soll am 1. Juli in Kraft treten. Beide Seiten zeigen sich optimistisch, den Zeitplan einhalten zu können.

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