Ärzte Zeitung, 26.09.2011

"Jede zweite Kasse steht vor der Insolvenz"

KIEL (fst). Fast jede zweite gesetzliche Krankenkasse befindet sich "in konkreter Insolvenzgefahr", heißt es in der Studie des Instituts für Mikrodatenanalyse (IfMDA) in Kiel.

Darin ist der "Evaluationsbericht zum Jahresausgleich 2009 im Risikostrukturausgleich" untersucht worden. Dieser Bericht, der vom Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesversicherungsamt erstellt wurde, war erst nach langem Zögern vom Bundesgesundheitsministerium veröffentlicht worden.

Das IfMDA warnt, der Gesundheitsfonds führe zu einer "Einheitskasse", da die BVA-Zuweisungen die Ausgaben vieler Kassen nicht decken würden.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (18184)
Organisationen
BVA (506)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[27.09.2011, 12:59:10]
Dr. Birgit Bauer 
Was wäre daran schlimm?
Eine Kasse in der GKV, wäre das wirklich so schlimm ?
Das Leistungsspektrum der Kassen wird eh immer ähnlicher.
Welch Möglichkeiten die unsinnige Bürokratie und den IT-Wahn mit den häufigen Updates in den Arztpraxen einzusparen.
Die freigesetzten Sozialversichertenfachangestellten könnten zu Pflegekräften umgeschult werden.
Welch Zugewinn für die Patienten !!
M.f.G. Dr.B.Bauer zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So rechnen Ärzte IGeL korrekt ab

IGeL-Abrechnungen führen immer wieder zu Streit mit Patienten oder privaten Kostenträgern, der bis vor den Kadi geht. Hier kommt es auf Details an – und Finger weg von Pauschalen! mehr »

Wer an Darmkrebs stirbt, hat oft das Screening vernachlässigt

Wie wichtig ein regelmäßiges Darmkrebs-Screening ist, wird in einer Untersuchung erneut deutlich. Bei den allermeisten Darmkrebstodesfällen war dies vernachlässigt worden. mehr »

Wieviel Notdienstpflicht tut not?

Die KV Bayerns muss nach einem Urteil des BSG die Regeln für den ärztlichen Notfalldienst überarbeiten. Die Richter gaben einem Orthopäden recht, der sich gegen Sonderregelungen gewehrt hatte. mehr »