Ärzte Zeitung, 11.10.2011

Kassen zwingen Kliniken zu "blutiger Entlassung"

BERLIN (af). 96 Prozent der Krankenhausabrechnungen in Deutschland bleiben unbeanstandet.

Das ist das Ergebnis einer Studie der BDO-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Köln im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

Das Gutachten zeige, dass die Prüfer des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen überwiegend die medizinischen Leistungen in der akuten Phase der Patientenversorgung nachträglich in Frage stellten, sagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum am Dienstag in Berlin.

Damit wollten die Kassen die Kliniken zu "blutigen Entlassungen" zwingen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Reiseimpfungen 2018 – Welcher Schutz ist nötig?

Egal, wohin die Reise geht, die Basisimpfungen sollten vorhanden sein. Doch auch 2018 gibt es für einige Länder spezielle Empfehlungen. mehr »

Mehr Trinken bringt kranken Nieren nichts

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion einen höheren Wasserkonsum nahezulegen, nützt nicht viel: Die Harnmenge nimmt etwas zu, doch die Nierenfunktion verbessert sich nicht. mehr »

Drogenbeauftragte möchte keine "Legalisierungsdiskussion"

Die Zahl der Rauschgiftdelikte steigt und steigt, wie die neueste Statistik des Bundeskriminalamts zeigt. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung warnt vor einer "Normalität" beim Konsum bestimmter Drogen. mehr »