Ärzte Zeitung, 12.10.2011

Hausarztvertrag der IKK classic startet in NRW

KÖLN (iss). Fast 45.000 Versicherte der IKK classic nehmen in Nordrhein und in Westfalen-Lippe am Hausarztvertrag teil, den die Kasse mit dem Hausärzteverband geschlossen hat. Die Versicherten konnten sich schon vor dem offiziellen Start der Vereinbarung am 1. Oktober einschreiben lassen.

Die Teilnahme sei für die Versicherten freiwillig, sagt Dr. Heinz Giesen, der bei der IKK classic für den Vertrag zuständig ist. "Die Vorteile für die Patienten sind aber so überzeugend, dass wir bei diesem Angebot mit regem Zuspruch rechnen."

Die Versicherten profitieren neben der intensiven Betreuung durch den Hausarzt auch von Terminen außerhalb der regulären Sprechstunden, Wartezeiten von maximal 30 Minuten und der Unterstützung bei der Terminvereinbarung mit Fachärzten.

"Bedeutender Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung"

Die Hausarztverbände in Nordrhein und Westfalen-Lippe gehen von einer flächendeckenden Beteiligung der rund 10.600 Hausärzte aus.

"Der Hausarztvertrag mit der IKK classic ist ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung und ein Erfolg für Patienten und Ärzte in Nordrhein-Westfalen", sagten die Verbandsvorsitzenden Dr. Dirk Mecking und Dr. Norbert Hartmann in einer Erklärung.

Knapp 500 Hausärzte und 16.150 Versicherte beteiligt

Seit 1. Januar ist bereits ein im Wesentlichen identischer Hausarztvertrag der IKK classic mit der KV Westfalen-Lippe vergütungswirksam.

An ihm beteiligen sich bislang 16.150 Versicherte und knapp 500 Hausärzte.

Dieser Vertrag wird durch fachärztliche Module ergänzt, etwa zum Fallmanagement bei Patienten mit einer längeren Arbeitsunfähigkeit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »