Ärzte Zeitung, 17.10.2011

Rauchfrei in Kliniken

BERLIN (sun). Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans (FDP) setzt bei der Tabakentwöhnung auf Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen.

"Bisher werden dort vornehmlich Folgeschäden des Rauchens behandelt", so Dyckmans. Das verursache erhebliche Kosten für das Gesundheitssystem.

In einem dreijährigen Modellprojekt des BMG wurde aus diesem Grund der Aufbau eines Netzes Rauchfreier Krankenhäuser gefördert.

Kliniken seien ein "hervorragender Ort, um einen Anreiz zum Rauchstopp zu geben", so Dyckmans.

Damit Ärzte den suchtkranken Rauchern helfen könnten, bedürfe es S3-Leitlinien und einer Kostenübernahme der Behandlung durch Kassen, forderte Suchtforscher Professor Anil Batra.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »