Ärzte Zeitung, 17.10.2011

Linksfraktion bohrt beim Thema Morbi-RSA nach

BERLIN (fst). Die Linksfraktion im Bundestag fragt, welche Schlussfolgerungen die Bundesregierung aus dem Gutachten zur Reform des Kassenausgleichs ziehen will. Die Koalition hatte erklärt, sie wolle den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich vorerst nicht verändern.

Mit 21 Fragen bohrt die Linke in ihrer parlamentarischen Anfrage nach und geht dabei davon aus, dass sich Risikoselektion zu Gunsten jüngerer und gesunder Versicherter für Kassen immer noch lohnt.

Im Fokus hat die Fraktion auch die geschlossene City BKK und fragt, warum deren Versicherte so schwer eine neue Kasse gefunden hätten.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16766)
Berufspolitik (17783)
Organisationen
BKK (2123)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »