Ärzte Zeitung, 13.03.2012

Schmerz neu im Morbi-RSA berücksichtigt

BERLIN (fst). Der chronische Schmerz gehört ab kommendem Jahr zu den 80 Diagnosegruppen, die im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) zuschlagsrelevant sind.

Dies hat das Bundesversicherungsamt festgelegt. Kassen, die Versicherte mit dieser Diagnose haben, erhalten dann mehr Geld aus dem Strukturausgleich.

Mehrere Fachgesellschaften und Verbände in der Schmerzmedizin haben diesen Schritt begrüßt. Damit komme man der "risikogerechten Steuerung der Finanzmittel des Gesundheitsfonds ein Stück näher".

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie das Ebola-Virus das Immunsystem austrickst

Das Ebola-Virus hat einen molekularen Trick entwickelt, mit dem es das Immunsystem ablenkt. Ganz hilflos ist das Immunsystem allerdings nicht – dank einer Gegenmaßnahme. mehr »

Medizin unterm Hakenkreuz

Die zweite Staffel der erfolgreichen Klinikserie erzählt die letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs an Deutschlands berühmtester Klinik – und die Abgründe der Medizin in der Nazizeit. mehr »

Erhitztes, rauchfreies Tokio?

Olympia 2020 in Tokio steht unter einem schlechten Stern: Die Hitzewelle 2018 rückt die Gesundheitsgefährdung für Athleten wie Zuschauer in den Fokus. Die Megalopole soll zudem zum rauchfreien Gastgeber werden. mehr »