Ärzte Zeitung, 13.03.2012

Schmerz neu im Morbi-RSA berücksichtigt

BERLIN (fst). Der chronische Schmerz gehört ab kommendem Jahr zu den 80 Diagnosegruppen, die im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) zuschlagsrelevant sind.

Dies hat das Bundesversicherungsamt festgelegt. Kassen, die Versicherte mit dieser Diagnose haben, erhalten dann mehr Geld aus dem Strukturausgleich.

Mehrere Fachgesellschaften und Verbände in der Schmerzmedizin haben diesen Schritt begrüßt. Damit komme man der "risikogerechten Steuerung der Finanzmittel des Gesundheitsfonds ein Stück näher".

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »