Ärzte Zeitung, 28.03.2012

Barmer GEK fordert Medizinprodukteregister

WUPPERTAL (ava). Für mehr Patientenschutz vor fehlerhaften Medizinprodukten macht sich der Barmer GEK Verwaltungsrat stark. Auslöser ist vor allem der Brustimplantateskandal um die französische Herstellerfirma PIP.

Nach Aussagen von Holger Langkutsch, Vorsitzender des Barmer GEK Verwaltungsrates, sollten für die Marktzugangsregeln ähnliche Standards gelten wie für Arzneimittel.

Das Versichertenparlament der Barmer GEK fordert eine Nutzenbewertung als Zulassungsvoraussetzung und ein Register als Qualitätsplattform - nach dem Vorbild des Endoprothesenregisters.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »