Ärzte Zeitung, 15.08.2012

Sozialgericht

Keine Kassenwerbung mit Möbelrabatt

BERLIN (HL). Das Sozialgericht Berlin hat der AOK Bayern untersagt, im Rahmen ihrer Mitgliederwerbung Rabattgutscheine für Einrichtungshäuser oder Freizeitaktivitäten einzusetzen.

Damit hat das Sozialgericht die Rechtsauffassung der Aufsichtsbehörden bestätigt.

Gegen die Werbepraxis der AOK, neue Mitglieder durch Rabatte oder Sonderkonditionen bei Möbelhäusern, Friseuren sowie Berg- und Sommerrodelbahnen zu gewinnen, waren sechs Ersatzkassen vorgegangen, weil das ihrer Auffassung nach gegen die Wettbewerbsregeln der GKV verstößt.

Az. S 81 KR 1280/11

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (18777)
Organisationen
AOK (7958)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Breite Front gegen impfende Apotheker

Auch Apotheker sollen künftig Grippe-Impfungen durchführen, so plant es die Koalition. Die Ärzte sind entsetzt – und laufen dagegen Sturm. mehr »

Arztmimik entscheidet über Therapieerfolg

Ist der Arzt überzeugt von einer Behandlung oder zweifelt er selbst am Erfolg? An der Mimik des Mediziners lesen Patienten das ab – und das beeinflusst die Therapiewirkung immens, so eine Studie. mehr »

Uniklinik vertagt HeiScreen-Bericht

Mit dem Hinweis auf die Unschuldsvermutung untersagt das Verwaltungsgericht dem Heidelberger Uniklinikum, Aussagen über die Rolle des Forschungsleiters in der Causa Bluttest zu machen. mehr »