Ärzte Zeitung, 25.10.2012

Bayern

Weniger Akupunktur im Südosten

MÜNCHEN (sto). Ist das Vertrauen in die Schulmedizin in Bayern größer als in anderen Bundesländern? Diese Frage stellt sich laut Christian Bredl, Leiter der Techniker Krankenkassen in Bayern.

Anlass dazu geben aktuelle Zahlen über die Entwicklung der Akupunktur als Kassenleistung in den vergangenen fünf Jahren.

Während bundesweit 104.000 Versicherte der TK Akupunkturbehandlungen bei chronischen Rücken- oder Knieschmerzen in Anspruch genommen haben, und damit 14 Prozent mehr als vor fünf Jahren, war der Trend in Bayern gegenläufig.

Zwar sei auch in Bayern die Zahl der Akupunkturpatienten gestiegen, und zwar um rund 1400 auf 11.000. Berücksichtige man jedoch die in den vergangenen fünf Jahren gestiegene Zahl der Versicherten, so ergebe sich ein Minus von sieben Prozent, teilte die TK mit.

Nach wie vor nähmen in Bayern jedoch doppelt so viele Frauen wie Männer eine Akupunkturbehandlung in Anspruch.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Doping nicht nur im Spitzensport

Bei Doping denken viele an gefallene Stars. Aber der Sport ist ein Abbild der Gesellschaft. Auch viele Breitensportler greifen zu unerlaubten Mitteln. mehr »

Warten auf den Arzt

Wie lange die Wartezeit in einer Arztpraxis beträgt, hängt nicht nur mit dem Fachgebiet des Arztes zusammen, sondern auch mit der Versicherung und dem Standort, so eine Patientenbefragung. Wer wartet wo wie lange? mehr »

Vorstufe für Bundespflegekammer

Die Pflegekräfte wollen mehr Einfluss – nun haben sie die Vorstufe für eine Bundespflegekammer gegründet. Sie wollen damit ihre Position gegenüber Ärzten stärken. mehr »