Ärzte Zeitung, 25.10.2012

Honorare

Verbände machen Druck in den Regionen

BERLIN (sun). Nach der Honorareinigung zwischen Ärzten und Kassen auf Bundesebene hat die Allianz Deutscher Ärzteverbände angekündigt, bei den Verhandlungen in den Regionen Druck auf die Kassen machen zu wollen.

Dafür wolle man die einzelnen KVen ansprechen. "Es kommt jetzt darauf an, dass die Beschlüsse in den Ländern umgesetzt werden", sagte der Sprecher der Allianz, Dr. Dirk Heinrich.

Die Kassen stünden dafür in der Verantwortung. Ziel solle sein, die im Honorarbeschluss bestehenden Spielräume maximal zugunsten der Versorgung der Patienten auszureizen, so Heinrich.

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[25.10.2012, 16:32:39]
Dr. Karlheinz Bayer 
die Verbände und die KV

Wenigstens in einem haben die Verbände gelernt, nachdem die "Masse", das sind wir, ihre Streik- und Protestaufrufe offenbar nicht gehört haben (wollen), daß man doch auch mal die KVen ansprechen könnte.
Gut ist diese Erkenntnis!
Vielleicht sollten die Verbände auch noch gesagt bekommen, daß die KVen Körperschaften des Öffentlöichen Rechts sind. Doch, sind sie! Und daß ihnen per Gesetz der Versotgungsauftrag zugesprochen wurde.
Zur Erklärung: der Versorgungsauftrag ist das, in das sich die Verbände immer wieder hineindrängen wollen ohne zu merken, daß das eigentlich garnicht geht.
Also, weiter Druck machen! Wenn man auf seinem Stillen Örtchen sitzt und lange genug Druck macht, kommt auch meist was raus.

Dr.Karlheinz Bayer, Bad Peterstal zum Beitrag »

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