Ärzte Zeitung, 07.11.2012

Nach TV-Bericht

KKH-Allianz wehrt sich gegen Vorwürfe

HANNOVER/MAINZ (dpa). Die Krankenkasse KKH-Allianz wehrt sich gegen den Vorwurf, Alte, chronisch Kranke und Geringverdiener als Versicherte nicht aufnehmen zu wollen.

Das ZDF-Magazin "Frontal 21" hatte das am Dienstagabend unter Berufung auf Mitarbeiter über eine entsprechende Schwerpunktsetzung des Vertriebs berichtet.

In einer Reaktion auf den ZDF-Bericht wies die Krankenkasse darauf hin, dass auch einkommensschwache, arbeitslose und kranke Menschen die Mitgliedschaft bei der KKH-Allianz wählen können.

Die Schließung der City-BKK und der BKK für Heilberufe hätten gezeigt, wie wichtig eine ausgewogene Versichertenstruktur sei, teilte eine Sprecherin der KKH Allianz zugleich mit.

Deshalb seien "zielgruppenspezifische Werbeaktivitäten" notwendig.Bereits zuvor hatte das ZDF über Vorwürfe gegen die KKH Allianz berichtet, Mitarbeiter hätten chronisch kranke Mitglieder, die den zeitweise erhobenen Zusatzbeitrag nicht geleistet hatten, in Telefongesprächen zum Wechsel in eine andere Krankenkasse gedrängt.

Dazu will die KKH Allianz am 14. November das Ergebnis einer internen Untersuchung vorlegen. Sie räumte aber bereits Fehler in Einzelfällen ein. Die KKH-Allianz hat rund 1,8 Millionen Versicherte.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17627)
Organisationen
Allianz (1174)
BKK (2199)
ZDF (234)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »