Ärzte Zeitung, 17.01.2013
 

Linksfraktion

Aus für PKV-Vollversicherung gefordert

BERLIN. Die Linksfraktion fordert in einem Antrag im Bundestag, die private Krankenversicherung als Vollversicherung abzuschaffen und die Versicherten in die GKV zu "überführen".

Über die Vorlage wollte der Bundestag am Mittwochabend debattieren. Die Linksfraktion fordert, das Geschäftsfeld der PKV auf "Zusatzversicherungen für medizinisch nicht relevante Leistungen begrenzt", heißt es.

Der Antrag wird zunächst an den Gesundheitsausschuss überwiesen. Die Linksfraktion argumentiert, ein großer Teil der privat Versicherten sei genauso schutzbedürftig wie GKV-Versicherte.

Etwa die Hälfte der PKV-Versicherten erziele ein Einkommen "unterhalb des Durchschnittseinkommens". Die Schutzbedürftigkeit zeige sich auch an der großen Zahl der Nichtzahlenden in der PKV. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »