Ärzte Zeitung, 17.01.2013

Linksfraktion

Aus für PKV-Vollversicherung gefordert

BERLIN. Die Linksfraktion fordert in einem Antrag im Bundestag, die private Krankenversicherung als Vollversicherung abzuschaffen und die Versicherten in die GKV zu "überführen".

Über die Vorlage wollte der Bundestag am Mittwochabend debattieren. Die Linksfraktion fordert, das Geschäftsfeld der PKV auf "Zusatzversicherungen für medizinisch nicht relevante Leistungen begrenzt", heißt es.

Der Antrag wird zunächst an den Gesundheitsausschuss überwiesen. Die Linksfraktion argumentiert, ein großer Teil der privat Versicherten sei genauso schutzbedürftig wie GKV-Versicherte.

Etwa die Hälfte der PKV-Versicherten erziele ein Einkommen "unterhalb des Durchschnittseinkommens". Die Schutzbedürftigkeit zeige sich auch an der großen Zahl der Nichtzahlenden in der PKV. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Varizellen-Impfung – ein Segen für Kinder

Seit 2004 wird allen Kindern die Impfung gegen Windpocken empfohlen. Der Schutz ist eine Erfolgsgeschichte: Die Krankheit wurde zurückgedrängt und mögliche schwere Komplikationen werden vermieden. mehr »

So viel Zucker pro Tag darf's sein

Die Auswertung von Fachstudien ist eindeutig genug, um eine konkrete Obergrenze für den täglichen Zuckerkonsum festzulegen. Drei Fachgesellschaften haben sich nun auf eine Menge geeinigt. mehr »