Ärzte Zeitung, 08.04.2013
 

Mutter-Kind-Kur

Der Rententräger soll es richten

BERLIN. Krankenkassen haben eine neue Masche gefunden, Frauen bei Anträgen zu Mütter- und Mütter-Kind-Kuren abzuwimmeln, beklagt das Müttergenesungswerk (MGW).

Bei zwölf Prozent der Ablehnungen würden die Frauen an den Rentenversicherungsträger verwiesen. Der jedoch biete solche Maßnahmen überhaupt nicht an. "Diese Umlenkungen sind nicht akzeptabel", sagt Anne Schilling, Geschäftsführerin des MGW.

Die Berufstätigkeit der Mutter werde von den Krankenkassen immer wieder zum Anlass genommen, um sich für nicht zuständig zu erklären. Dies sei ein "Umsetzungsproblem" der neuen Begutachtungs-Richtlinie des MDK. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

So schützen sich Krebskranke vor Stigmatisierung

Wer an Krebs erkrankt, muss sich auch mit der damit verbundenen Stigmatisierung auseinandersetzen. Forscher raten zu gezielten Gegenstrategien. mehr »

Kassen rücken beim Arztinfo-System von der Steuerung via Ampel ab

Nutzenbewertungen neuer Arzneimittel durch den GBA finden bei Ärzten bisher oft nur wenig Beachtung. Ein Arztinfo-System soll das ändern. Der GKV-Spitzenverband hat dafür jetzt einen Prototypen präsentiert. mehr »

Sport tut den Gelenken gut - auch bei Multimorbidität

Selbst Arthrosepatienten mit schweren Begleiterkrankungen profitieren von regelmäßigem körperlichem Training. Es gibt allerdings eine Voraussetzung. mehr »