Ärzte Zeitung, 16.12.2013

Finanzen

AOK Südwest und Barmer GEK voll auf Kurs

Haushaltsvolumen der Barmer GEK so hoch wie nie, AOK Baden-Württemberg erwirtschaftet Überschuss.

KARLSRUHE/BERLIN. Mit 29,6 Milliarden Euro hat der Verwaltungsrat der Barmer GEK für das Jahr 2014 das höchste Haushaltsvolumen in der Geschichte der Kasse verabschiedet.

Im Vergleich zu 2013 wird der Haushalt um insgesamt fünf Prozent (1,4 Milliarden Euro) steigen. Wesentlicher Grund sind nach Angaben der Kasse die im kommenden Jahr zu erwartenden höheren Leistungsausgaben.

Im Bereich der Krankenversicherung veranschlagt die Barmer GEK für 2014 Aufwendungen in Höhe von 25,9 Milliarden Euro. Größter Ausgabenblock bleiben die Krankenhäuser mit 8,6 Milliarden Euro, gefolgt von den niedergelassenen Ärzten mit 4,9 Milliarden Euro.

Der Arzneimittelbereich legt überproportional zu. Er verzeichnet Ausgaben in Höhe von 4,6 Milliarden Euro, hauptsächlich wegen der mutmaßlich reduzierten Herstellerabschläge im kommenden Jahr.

Die AOK Baden-Württemberg bleibt auf Wachstumskurs und steuert mit derzeit über 3,9 Millionen Versicherten die Vier-Millionen-Marke an.

Vom Haushalt 2014, mit einem Volumen von insgesamt 13,1 Milliarden Euro, den der Verwaltungsrat beschlossen hat, wird die AOK weiterhin über 95 Prozent in Leistungen für ihre Versicherten investieren. 2013 wird nach Angaben der Kasse ein voraussichtlicher Überschuss von 145 Millionen Euro erwirtschaftet. Die persönliche Beratungsqualität soll weiter verbessert werden, so Vorstandschef Dr. Christopher Hermann. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »