Ärzte Zeitung online, 04.07.2014
 

Neue Fusion

BKK-Familie schrumpft

DUISBURG. Zum 1. Juli hat die BKK Phoenix mit der Novitas BKK fusioniert, sodass die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen ab dem dritten Quartal auf nunmehr 131 gesunken ist.

Die BKK Phoenix war im Jahr 1856 gegründet worden, hatte bislang ihren Verwaltungssitz in Hamburg und verzeichnete rund 10.500 Versicherte. Zwischen Januar 2010 und Ende März 2012 musste die Kasse einen Zusatzbeitrag von acht Euro erheben.

Die aufnehmende Kasse, die Novitas BKK mit Sitz in Duisburg, versichert rund 400.000 Menschen. Sie gehört damit zu den zehn größten Betriebskassen.

Der neu konstituierte Verwaltungsrat hat Ernst Butz erneut zum Vorstandsvorsitzenden berufen, weiteres Vorstandsmitglied ist Reiner Geisler. Der Verwaltungsrat hat angekündigt, alle Geschäftsstellen sowie alle Arbeitsplätze bei der früheren BKK Phoenix erhalten zu wollen.

Im vergangenen Jahr, also vor der Fusion, hat die Novitas BKK bei einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro nach eigenen Angaben einen Überschuss von sieben Millionen Euro verbucht. Die Verwaltungskosten gibt die Kasse mit 59 Millionen Euro an, dies entspreche einem Anteil von weniger als fünf Prozent. (fst)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16907)
Organisationen
BKK (2139)
Phoenix (121)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »