Ärzte Zeitung, 17.07.2014

Rheinland/Hamburg

AOK mit geringem Überschuss

KÖLN. Die AOK Rheinland/Hamburg hat im vergangenen Jahr 1,3 Milliarden Euro für die ambulante ärztliche Versorgung ausgegeben (plus 9,8 Prozent). Bei den Zahnärzten verzeichnete die Kasse eine Steigerung von 14,4 Prozent auf 333 Millionen, im Krankenhausbereich gab sie mit 2,9 Milliarden Euro 4,9 Prozent mehr aus als 2012.

Vorstandschef Günter Wältermann bezeichnete die Kostensteigerungen als bedenklich. "Daher erwarten wir von der Bundesregierung, dass uns in Zukunft mehr Freiräume gegeben und die Verteilung der Mittel des Gesundheitsfonds fairer geregelt werden", sagte er.

Insgesamt betrug das Haushaltsvolumen 8,2 Milliarden Euro (plus 3,4 Prozent). Die Kasse erwirtschaftete 2013 einen Überschuss von drei Millionen Euro. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

Ein Plädoyer für mehr Medizinstudienplätze!

Medizinstudent Marcel Schwinger ist der Meinung, dass mehr Studienplätze in der Humanmedizin einen hohen Nutzen für die gesamte Gesellschaft haben – und rechnet vor, wie der Nutzen in Zahlen beziffert werden kann. mehr »

Neuer Malaria-Wirkstoff erfolgreich getestet

Eine neue Wirkstoffkombination hat in einer Studie Malaria-Patienten von ihrer Infektion geheilt. mehr »