Ärzte Zeitung online, 04.08.2014

Künstlersozialkasse

Beitragssatz bleibt stabil

BERLIN. Der Beitragssatz zur Künstlersozialkasse (KSK) soll im kommenden Jahr stabil bei 5,2 Prozent bleiben. Wie das Bundesarbeitsministerium am Montag mitteilte, konnte durch das kürzlich verabschiedete Gesetz zur Reform des Abgabesystems ein weiterer Anstieg verhindert werden.

Über die Sozialkasse sind rund 180.000 selbstständige Künstler in die gesetzliche Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einbezogen. Wie normale Arbeitnehmer zahlen sie 50 Prozent der Beiträge, den Rest steuern Bund (20 Prozent) und Unternehmen (30 Prozent) bei. Deren Abgabesatz wird jährlich neu festgelegt.

Bisher hatten sich viele Firmen ihrer Zahlungspflicht entzogen. Weil dadurch ein weiterer Anstieg der Umlage drohte, hatte der Bundestag im Juli schärfere Kontrollen bei der Wirtschaft beschlossen.

Nach Angaben des Kulturrats wirkt sich das aber 2015 noch nicht aus. Der Abgabesatz könne im kommenden Jahr nur durch Rücklagen stabil gehalten werden. Die Reform werde frühestens 2016 spürbar. (dpa)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17807)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »