Ärzte Zeitung, 07.04.2015

NRW

Ersatzkassen fordern 335.000 Euro zurück

KÖLN. 2014 haben die Ersatzkassen in Nordrhein-Westfalen 335 000 Euro aufgrund fehlerhafter Abrechnungen zurückgefordert.

Der Verband VdEK hatte den Verdacht auf Abrechnungsmanipulation in 41 Fällen untersucht; noch sind nicht alle schon abgeschlossen.

In 19 Fällen hatte sich der Verdacht bestätigt. Darunter waren sieben Pflegedienste, die zusammen 122 000 Euro zurückzahlen mussten.

Den höchsten Einzelbetrag forderten die Krankenkassen mit 80.000 Euro von einem Arzt, der unter anderem Methadon-Substitutionstherapien doppelt abgerechnet hatte.

Die große Mehrheit der Ärzte, Pflegedienste und anderen Vertragspartner rechnet korrekt ab, betonte Dirk Ruiss, Leiter der VdEK-Landesvertretung in Nordrhein-Westfalen. (iss)

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