Ärzte Zeitung, 29.05.2015

Morbi-RSA

Graalmann fordert mehr Genauigkeit

BERLIN. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Jürgen Graalmann hat eine Gesamtevaluation des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs auf der Datenbasis von 2013 angemahnt.

Die seit geraumer Zeit geführte Debatte um den Morbi-RSA werde auf der Basis von Erkenntnissen aus dem Jahr 2005 geführt.

Den AOKen wird vorgeworfen.überproportional vom Morbi-RSA zu profitieren. Graalmann schlug unter anderem vor, nicht mehr 80 Krankheiten, sondern alle zu berücksichtigen.

Zudem solle die Morbidität noch höher gewichtet werden. (af)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16766)
Organisationen
AOK (7127)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »