Ärzte Zeitung, 30.07.2015

BMW BKK

Kritik an Fonds-Zuweisungen

MÜNCHEN. Die BMW BKK ist mit mehr als 160.000 Versicherte die zweitgrößte geschlossene Betriebskrankenkasse in Deutschland. Jetzt hat die Kasse ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Die Initiative zur Errichtung einer Betriebskrankenkasse ging 1989 vom Vorstand des Automobilunternehmens aus, erinnerten Festredner.

Nach einer Abstimmung unter Mitarbeitern startete die BMW BKK 1990 dann mit einem Beitragssatz von 9,9 Prozent, aktuell liegt er bei 15,2 Prozent. Unzufrieden ist man bei der BMW BKK mit zu geringen Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds für Krankengeldzahlungen.

In diesem Punkt gebe es noch Diskussionsbedarf, räumte der Präsident des Bundesversicherungsamtes Frank Plate ein.Die demografische Entwicklung und das steigende Durchschnittsalter der Beschäftigten sei für das Unternehmen eine Herausforderung, berichtete Arbeitsdirektorin Milagros Caina-Andree. Mithilfe des betrieblichen Gesundheitsmanagements wolle man den Anforderungen gerecht werden. (sto)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Von der Party in die Notaufnahme

Nach reichlichem Genuss von Energy-Drinks entwickelt ein junger Patient einen Infarkt. Die Diagnostik zeigt einen überraschenden Befund - und wirft zusätzlich Fragen auf. mehr »

Webbasierter Arzneiplan bindet Pflege ein

Der schnelle Austausch zwischen Ärzten, Pflegern und Apotheken kann die Qualität der Arzneitherapie um 25 Prozent verbessern. Das zeigt das Projekt InTherAKT aus Münster. mehr »

Kleine Blutungen sind kein Grund, die Antikoagulation abzusetzen

Unter oraler Antikoagulation haben Patienten häufig Nasenbluten und andere kleinere Blutungen. Bedenklich sind solche lästigen Zwischenfälle aber nicht, bestätigt eine Registerstudie. mehr »