Ärzte Zeitung online, 10.11.2015

Schlaganfall-Behandlungen

Verfügung wird wichtiger

STUTTGART. Patientenverfügungen spielen eine wachsende Rolle bei der Behandlung von Schlaganfall-Patienten. Darauf hat die Techniker Kasse Baden-Württemberg hingewiesen. Im Jahr 2013 seien knapp 13 Prozent aller Behandlungen bei dieser Patientengruppe vom vorab verfügten Willen beeinflusst worden.

Im Jahr 2010 lag dieser Wert noch bei 5,3 Prozent. Im Südwesten wurden über 4600 Schlaganfall-Behandlungen durch eine Verfügung oder einen anderweitig geäußerten Wunsch mitgeprägt, das waren 13 Prozent mehr als noch 2012.

Besonders hoch, über 60 Prozent, war der Anteil der durch Verfügungen beeinflussten Behandlungen bei den Patienten, die nach einem Schlaganfall in der Klinik gestorben sind. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Bluttest erkennt acht Krebsformen gleichzeitig

Ein universeller Bluttest auf Krebs zur Früherkennung: Dieser Vision sind US-Forscher jetzt einen Schritt nähergekommen. mehr »