Ärzte Zeitung, 22.03.2016

Bundesbank

Schwarze Null für GKV ist 2016 möglich

FRANKFURT/MAIN. Die Bundesbank hält in diesem Jahr ein "annähernd ausgeglichenes Ergebnis" der GKV für möglich, heißt es im am Montag veröffentlichten Monatsbericht.

Allerdings sei "auf mittlere Sicht" davon auszugehen, dass der Anstieg der Leistungsausgaben in der GKV über den Zuwachs der beitragspflichtigen Einkommen hinausgehen wird.

Das Defizit im Gesundheitsfonds, das im vergangenen Jahr rund 2,5 Milliarden Euro betrug, werde 2016 "weitgehend" abgebaut.

Grund ist der von 11,5 auf in diesem Jahr 14 Milliarden Euro erhöhte Bundeszuschuss. Das 2015 erwirtschaftete Defizit der Kassen von 1,14 Milliarden Euro sei vorhersehbar gewesen, weil der Zusatzbeitragssatz durchschnittlich bei nur 0,83 Prozent lag.

Der Schätzerkreis hingegen hatte einen Wert von 0,9 Prozent als ausgabendeckend ermittelt. (fst)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (18017)
Organisationen
Bundesbank (166)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »

Psychotherapeuten versus Regierung

Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das Terminservice- und Versorgungsgesetz. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »