Ärzte Zeitung, 15.08.2016

Psychiatrie-Reform

AOK Nordost fordert bessere Finanzierung

BERLIN. Eine zielgerichtete Sonderfinanzierung von Krankenkassen und nicht etwa eine Verteilung von Finanzmitteln nach dem Gießkannenprinzip fordert die AOK Nordost mit Blick auf das von der Regierung eingebrachte Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG).

Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordost, plädierte dafür, diejenigen Kassen zweckgebunden zu unterstützen, die etwa durch die Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte besonders viele Leistungen für Asylbewerber übernehmen.

"Eine Finanzverteilung nach dem Gießkannenprinzip ist das falsche Signal in die Kassenlandschaft, wenn es darum geht, sich weiterhin für einen möglichst einfachen Zugang der Flüchtlinge ins deutsche Gesundheitswesen stark zu machen." (juk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Herpesviren könnten mit einer Alzheimererkrankung zusammenhängen. Eine Reaktivierung der Viren könnte die Krankheit befeuern. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »