Ärzte Zeitung, 18.11.2016

Mecklenburg-Vorpommern

Ambulante Medizin legt am stärksten zu

SCHWERIN. Die TK-Versicherten in Mecklenburg-Vorpommern haben im vergangenen Jahr Pro-Kopf-Leistungen von durchschnittlich 2440 Euro in Anspruch genommen. Die Gesamtausgaben stiegen nach TK-Angaben um 6,3 Prozent auf 413 Millionen Euro. Größter Posten waren auch in 2015 die Ausgaben für die stationäre Versorgung (121,4 Millionen Euro), gefolgt von der ambulanten Versorgung (86,5 Millionen Euro) und den Arzneimitteln (76,4 Millionen Euro). Den größten Sprung im Vergleich zum Vorjahr gab es bei der ambulanten Versorgung mit Mehrausgaben von 10,5 Prozent. Die Ausgaben für Arzneimittel stiegen um 7,2 Prozent, die für das Krankenhaus nur um 5,2 Prozent. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können auch das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Liebe überwindet geistige Behinderung

Eine Anlaufstelle in Mainz kümmert sich, wenn Menschen mit geistiger Behinderung wegen unerfüllter Sehnsucht nach Lust und Liebe das Herz schwer ist. Anfragen kommen aus ganz Deutschland. Trotzdem droht die Schließung. mehr »

Putzen schadet der Lunge ähnlich wie Rauchen

Schlechte Nachrichten für Sauberkeitsfans: Wer regelmäßig Reinigungsmittel benutzt, schadet seiner Lunge so, als ob man jahrelang raucht. Diesen Effekt fanden Forscher aber nur bei Frauen – doch sie haben dafür eine Erklärung. mehr »