Ärzte Zeitung online, 03.04.2017

Positionspapier

DAK fordert einheitliche Kassenaufsicht

BERLIN. Die Finanzaufsicht über alle Kassen soll nach den Vorstellungen der DAK-Gesundheit künftig beim Bundesversicherungsamt gebündelt werden. Die Landesaufsichten sollten nur noch die Umsetzung der Verträge zwischen Kassen und Leistungserbringern überwachen. Das geht aus einem Positionspapier des DAK-Verwaltungsrats zur Bundestagswahl hervor. Die Kasse schlägt zudem die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung vor und fordert einen "Hochrisikopool" für sehr teure Erkrankungen. Dadurch sollten Krankheiten mit Kosten von mehr als 100.000 Euro zwischen Kassen ausgeglichen werden. (dpa)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17810)
Organisationen
DAK (1621)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »