Ärzte Zeitung online, 31.08.2017

Rheinland-Pfalz

Mehr Geld für ambulante Hospizdienste

MAINZ. Die ambulante Hospizarbeit ist in Rheinland-Pfalz auf dem Vormarsch: 2016 gab es erstmals über 4300 häusliche Sterbebegleitungen im Land. Die Ersatzkassen in Rheinland-Pfalz haben daher ihre Förderung der ambulanten Hospizarbeit erneut deutlich erhöht: Mit einem Förderbetrag von fast 2,5 Millionen Euro erhalten die Hospizdienste 28 Prozent mehr Geld als im Vorjahr, wie der Verband der Ersatzkassen (vdek)mitteilte. Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung, dankte explizit den über 1500 ehrenamtlich im Hospizdienst engagierten Menschen, "denn sie leisten eine wichtige und wertvolle gesellschaftliche Aufgabe, die Schwerstkranke und ihre Angehörigen besonders zu schätzen wissen." Insgesamt unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen im Land die Arbeit der 38 ambulanten Hospizdienste in diesem Jahr mit über 6,1 Millionen Euro. Die Hospizdienste finanzieren mit diesen Mitteln unter anderem die Aus- und Fortbildung ihrer Mitarbeiter sowie anfallende Sachkosten, beispielsweise Fahrkosten, Mietzahlungen oder Kosten für Versicherungen.(aze)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

jameda muss Arztprofil löschen - Das ist die Urteilsbegründung

Urteil des Bundesgerichtshofs zum Arzt-Bewertungsportal jameda: Am Dienstag entschieden die Karsruher Richter zugunsten einer klagenden Ärztin. Ihr Profil muss gelöscht werden - die Richter schränken ihr Urteil allerdings ein. mehr »

Wann Bergsteigen fürs Herz schädlich ist – und wann nicht

Forscher haben Studien zu herzkranken Bergsteigern ausgewertet und geben Tipps, was Ärzte bei welcher Krankheit beachten müssen. mehr »

Deutlich mehr Masernfälle in Europa

In der Europäischen Region der WHO gab es 2017 eine Zunahme der Masernfälle um 400 Prozent gegenüber dem Vorjahr. mehr »