Ärzte Zeitung, 15.12.2008

Pränataldiagnostik: Evangelische Kirche drängt auf Beratung

BERLIN (fst). Vor der Beratung des Bundestags über Spätabtreibungen am Donnerstag drängt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auf eine intensivere Beratung von Schwangeren vor und nach einer pränatalen Diagnostik. In Fall eines auffälligen Befundes müsse eine begleitende psychosoziale Beratung der Frauen gesetzlich verankert werden, forderte die EKD. Auch sollten Ärzte gesetzlich verpflichtet werden, die Betroffenen auf Beratungsangebote hinzuweisen.

In Übereinstimmung mit einem mehrheitlich von der Union getragenen Antrag im Bundestag spricht sich die EKD für eine dreitägige Bedenkzeit zwischen der Diagnose und einem möglichen Abbruch aus.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Diese Akuttherapie lässt Hypertoniker Berge erklimmen

Wenn Hypertoniker in großen Höhen kraxeln, steigt ihr Blutdruck viel stärker an als bei ähnlicher Belastung auf tieferem Niveau. Eine Akuttherapie kann dagegen helfen, berichten Ärzte. mehr »

Der Trend zur Knieprothese

Bundesweit werden immer mehr künstliche Kniegelenke eingesetzt - zunehmend auch bei Jüngeren. Medizinisch erklärbar sei der Trend nicht, so die Bertelsmann-Stiftung. Die Autoren vermuten finanzielle Gründe dahinter und geben Ärzten Tipps. mehr »

Sieben Forderungen sollen Modelprojekt ARMIN voran bringen

Bereits seit 2014 läuft die Arzneimittelinitiative "ARMIN" in Sachsen und Thüringen. Die Beteiligten des Modellprojekts haben jetzt Bilanz gezogen und sieben Forderungen an die Politik übergeben. mehr »