Ärzte Zeitung, 11.05.2009

BÄK drängt auf Beratung vor Spätabtreibung

BERLIN (fst). Die Bundesärztekammer hat vor der Entscheidung des Bundestags über Spätabtreibungen am Mittwoch erneut für eine Beratungspflicht der Ärzte geworben. Gerade im späten Stadium der Schwangerschaft müsse der Arzt über alle Aspekte des Abbruchs oder des Austragens beraten, sagte Ärztekammer-Präsident Professor Jörg-Dietrich Hoppe.

Auch sollte es eine mindestens dreitätige Bedenkzeit für die Schwangere nach Diagnosestellung geben. Hoppe sprach sich für den gruppenübergreifenden Antrag der Abgeordneten Singhammer, Griese und Lenke aus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »