Ärzte Zeitung, 15.07.2013

Leitartikel zu Guantanamo

Widerspruch zur ärztlichen Ethik?

Der altehrwürdige Menschenrechtsstaat USA macht sich mit Guantanamo einen unrühmlichen Namen. Jetzt geraten auch Ärzte in die Kritik: Während eines Hungerstreiks scheinen sie wichtige ärztliche Prinzipien zu vergessen.

Von Denis Nößler

enteralia-A.jpg

Erlangen traurige Berühmtheit: Nahrungsmittelkonzentrate kommt auf Guantanamo mit Zwang zum Einsatz.

© UPI Photo / imago

Alle Welt redet über Edward Snowden. Die Feuilletons und Nachrichtenredaktionen produzieren ob seiner Enthüllungen über die weltweiten NSA-Spitzeleien Aufmacher wie am Fließband.

Doch abseits des Spionage-Thrillers "Prism" hat sich in den USA ein kleiner medizinethischer Skandal ereignet. Es geht um nicht weniger als die Teilnahme von Ärzten bei der Misshandlung von Gefangenen.

Es geht um das ärztliche Ethos, mithin die Menschenrechte. Es geht um Guantanamo ...

Jetzt gleich lesen ...Jetzt gleich lesen ...

Topics
Schlagworte
Medizinethik (2059)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »