Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung online, 07.08.2013

Palliativmedizin

Linke fragen nach der Diagnosegruppe "Sterben"

Fallpauschalen fürs Sterben im Krankenhaus? Darüber verlangt die Fraktion der Linken Auskunft von der Bundesregierung.

BERLIN. Sind Fallpauschalen für die Versorgung sterbender Menschen ein sinnvoller Abrechnungsweg? Die Fraktion der Linken im Bundestag zieht dies in Zweifel.

"Im DRG-System gibt es eine pauschale Vergütung, die die Verschiedenheit der Palliativpatienten nicht ausreichend abbildet", heißt es in einer Kleinen Anfrage der Fraktion an die Regierung.

Ab 2014 sollen stationäre palliativmedizinische Leistungen verpflichtend über diagnosebezogene Fallgruppen abgerechnet werden.

Die Abgeordneten der Linken wollen deshalb unter anderem wissen, ob die Verweildauern in der stationären Palliativmedizin als zu lang gelten und wenn ja, warum?

Zudem stellen sie die Frage, ob es mit dem Gebot der Menschlichkeit vereinbar sei, in der stationären palliativmedizinischen Versorgung "Grenzverweildauern" anzuwenden.

Im Kontext der stationären Palliativmedizin in Krankenhäusern ist auch der Ausbau der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (APV) und der Hospizversorgung von Bedeutung. (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hoffnung für Leukämiepatienten

In den USA steht die erste Gentherapie zur Behandlung von Krebskranken vor der Zulassung. Auch in Deutschland dürfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis es so weit ist. mehr »

Kaugummi erkennt Infektionen im Mund

Ein neuer Kaugummi-Schnelltest soll künftig dabei helfen, bakterielle Entzündungen früh im Mund zu erkennen. Die Idee ist so einfach wie hilfreich: Durch Kauen erkennt der Patient selbst, ob es ein Problem gibt. mehr »

Zwangsbehandlung nur als letztes Mittel

Das Bundesverfassungsgericht setzt enge Vorgaben für die Behandlung von nicht einsichtsfähigen Patienten gegen ihren Willen. Die Richter fordern ein Gesetz, das die Voraussetzungen für eine Zwangsbehandlung klar benennt. mehr »