Ärzte Zeitung online, 31.01.2018

Niederländische Studie

Studie rügt Vorbereitung auf möglichen Atomunfall

DEN HAAG. Die Niederlande, Belgien und Deutschland sind auf einen möglichen Unfall in einem Atomkraftwerk im Grenzgebiet laut einem Untersuchungsbericht nicht gut vorbereitet. Die Länder müssten ihre Katastrophenpläne besser abstimmen und die Bürger besser informieren, teilte der niederländische Untersuchungsrat zu Sicherheitsfragen am Mittwoch in Den Haag mit.

Der Untersuchungsrat stellte fest, dass die Zusammenarbeit auf Papier zum Teil geregelt ist, aber in der Praxis wahrscheinlich nicht gut funktionieren würde. So ergreifen etwa alle drei Länder unterschiedliche Maßnahmen, um Bürger vor Strahlungen zu schützen.

Anlass der umfangreichen Studie waren schwere Sicherheitsmängel bei zwei belgischen Kernkraftwerken im Grenzgebiet. Der niederländische Rat hatte nicht die Sicherheit der Kraftwerke untersucht. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Von der Party in die Notaufnahme

Nach reichlichem Genuss von Energy-Drinks entwickelt ein junger Patient einen Infarkt. Die Diagnostik zeigt einen überraschenden Befund - und wirft zusätzlich Fragen auf. mehr »

Webbasierter Arzneiplan bindet Pflege ein

Der schnelle Austausch zwischen Ärzten, Pflegern und Apotheken kann die Qualität der Arzneitherapie um 25 Prozent verbessern. Das zeigt das Projekt InTherAKT aus Münster. mehr »

Kleine Blutungen sind kein Grund, die Antikoagulation abzusetzen

Unter oraler Antikoagulation haben Patienten häufig Nasenbluten und andere kleinere Blutungen. Bedenklich sind solche lästigen Zwischenfälle aber nicht, bestätigt eine Registerstudie. mehr »