Ärzte Zeitung, 02.04.2013

J1-Untersuchung

Pädiater registrieren mehr Vorsorgen

WEIMAR.. Zwei von drei Jugendlichen gehen zur Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) beim Kinder- und Jugendarzt, ein knappes Drittel sucht den Allgemeinarzt auf.

Dies geht aus aktuellen Zahlen aus den Jahren 2010 bis 2012 in Thüringen hervor, die der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) beim Kongress für Jugendmedizin im Weimar vorgelegt hat.

Danach sind 2010 in Thüringen 2950 J1-Untersuchungen vom Pädiater und 1285 vom Allgemeinarzt vorgenommen worden. 2011 lag der Anteil der J1-Vorsorgen sowohl bei den Kinder- und Jugendärzten (4431) als auch bei den Allgemeinärzten (1598) deutlich höher.

Dieser positive Trend setzte sich auch in den ersten beiden Quartalen 2012 (Pädiater: 2461; Allgemeinmediziner: 831) fort.

Auch die Jugendgesundheitsuntersuchung J2 im Alter von 17 Jahren wird inzwischen etwas stärker nachgefragt.

Rechneten Pädiater in Thüringen über Selektivverträge diese neue Untersuchung im gesamten Jahr 2010 erst acht Mal ab, war dies im ersten Halbjahr 2012 bereits 39 Mal der Fall. Bei den Allgemeinmedizinern spielte die J2 eine noch e geringere Rolle. (ras)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »