Ärzte Zeitung, 15.07.2013

Masern

BMG will Schutz vor Infektionen verbessern

BERLIN. Im Bundesgesundheitsministerium werden neue Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Masern geprüft.

Es würden Änderungen des Infektionsschutzgesetzes in Betracht gezogen, bestätigte ein Ministeriumssprecher am Sonntag. Zuvor hatte der "Spiegel" über die Erwägungen berichtet.

Künftig könnten nicht geimpfte Schüler bei einem Ausbruch der Erkrankung in ihrer Schule befristet vom Unterricht ausgeschlossen werden. Bisher gibt es diese Möglichkeit nur für erkrankte Kinder.

Außerdem wird erwogen, die Gesundheitsämter zu verpflichten, künftig schon bei der Aufnahme eines Kindes in den Kindergarten den Impfstatus abzufragen.

Derzeit geschieht dies zu Schulbeginn. Allerdings könnten beide Maßnahmen erst nach der Wahl vom Bundestag verabschiedet werden. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »