Ärzte Zeitung, 16.03.2011

Stadt Oberhausen setzt sich für Organspenden ein

KÖLN (iss). In Oberhausen ziehen Ärzteschaft und Stadtverwaltung an einem Strang, um die Organspendebereitschaft zu erhöhen.

Die Ärzte haben in den Bürgerämtern der Stadt Informationsmaterial und Spenderausweise ausgelegt. Wer sich einen neuen Personalausweis abholt, kann sich künftig am Schalter über das Thema Organspende informieren und einen Ausweis mitnehmen.

"Wir wollen die Kampagne aktiv begleiten", sagt Oberbürgermeister Klaus Wehling.Jeder könne in die Situation geraten, auf ein Spenderorgan angewiesen zu sein, sagt der Hausarzt Dr. Peter Kaup, Vorsitzender der Kreisstelle Oberhausen der Ärztekammer Nordrhein.

"Je mehr Menschen gut informiert sind, desto mehr werden einen Organspendeausweis mit sich führen und desto mehr lebensbedrohlich erkrankten Menschen kann eine neue Chance gegeben werden."

Topics
Schlagworte
Organspende (904)
Organisationen
ÄK Nordrhein (502)
Krankheiten
Transplantation (2272)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?

Bei medikamentöser antihypertensiver Therapie war in einer US-Studie das Demenzrisiko deutlich reduziert. Das könnte eine Hoffnung für Demenz-Patienten sein. mehr »

Hausärzte zur Kooperation mit Pflegeheimen verpflichtet

Union und SPD bringen ihr zweites Gesetzespaket in der Gesundheitspolitik auf den Weg. Es geht um ein Milliarden Euro schweres Pflege-Programm. mehr »

"Keine Angst, man schläft nicht in der Praxis!"

Zwei Mediziner mit eigener Praxis berichten Jungärzten offen von Licht und Schatten der Niederlassung. mehr »