Ärzte Zeitung online, 06.10.2011

Bischöfe lehnen Änderungen bei Organspende ab

FULDA (dpa). Die katholische Kirche in Deutschland bleibt in der Organspende-Debatte bei ihrer Position und sieht den Staat in der Pflicht zur Problemlösung.

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) favorisiert weiter die Zustimmungsregelung. Danach muss vorab das Einverständnis zur Organentnahme nach dem Hirntod gegeben werden, etwa mit einem Spenderausweis.

Um den Mangel zu beheben, müssten erst die "organisatorischen Bedingungen in den Krankenhäusern verbessert" werden, forderte die DBK am Donnerstag in Fulda bei ihrer Herbst-Vollversammlung.

Derzeit beteiligen sich laut DBK weniger als die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser an der Mitteilung potenzieller Organspender. Mehr als 12 000 Patienten warten in Deutschland auf ein Spenderorgan.

Topics
Schlagworte
Organspende (869)
Krankheiten
Transplantation (2190)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »