Ärzte Zeitung, 13.06.2013

Transplantationen

Vorhandene Daten reichen für Register

GÖTTINGEN. Für das künftige Transplantationsregister sollten die bereits vorhandenen Daten genutzt werden. Dafür plädiert der Leiter des AQUA-Instituts Professor Joachim Szecsenyi.

"Wir wollen keine neue Datensammlung aufbauen, sondern die bestehenden nur zusammenführen", sagte Szecsenyi bei der AQUA-Tagung zur Qualitätssicherung in Göttingen. "Wenn man die derzeitigen Informationsquellen nutzt, dann haben wir bereits ein Register", so Szecsenyi.

Würde ein neues Register aufgebaut, dauere das rund fünf Jahre. Das AQUA-Institut habe die Daten aber bereits vorliegen.

Auch GBA-Chef Josef Hecken unterstützt die Idee, vorhandene Daten zu nutzen. "Ich bin dagegen, neue Parallelwelten zu schaffen. Das Transplantationsregister muss von einem unabhängigen Institut aufgebaut werden. Das Vertrauen in die Akteure ist bereits erschüttert" , so Hecken. (bee)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oftmals auch knifflige Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »