Ärzte Zeitung online, 29.12.2015

NRW

Netzwerk trommelt für Organspenden

KÖLN. In Nordrhein-Westfalen wollen Selbsthilfeorganisationen an einem Strang ziehen, um die Zahl der Organspender zu erhöhen. Sie haben das "Netzwerk Organspende NRW" gegründet.

Mit der Bündelung ihrer Kapazitäten wollen die Organisationen für eine bessere Information und Aufklärung der Bevölkerung über das Thema sorgen.

Zudem sollen die Menschen motiviert werden, eine Entscheidung über ihre persönliche Haltung zur Organspende zu treffen und diese auch zu dokumentieren.

Gründungsmitglieder des Netzwerks sind der Bundesverband der Organtransplantierten, I.G. Niere NRW, Lebertransplantierte Deutschland, Nephrokids, Selbsthilfe Organtransplantierte NRW und Transplant-Kids sowie die Ersatzkassen TK und HEK. Die Koordination des Projekts hat der Ersatzkassenverband VdEK übernommen.

"Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie die positive Idee der Organspende in ein schlechtes Licht gestellt wird", erläutert Dirk Ruiss, Leiter des NRW-Landesvertretung des VdEK, das Engagement. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »