Ärzte Zeitung, 13.10.2008

Berlins Senat will Pflegestützpunkte für alle Bezirke

BERLIN (ami). In Berlin soll es künftig Pflegestützpunkte in allen Bezirken geben. Das hat der Senat beschlossen. Er folgte damit einer Vorlage von Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Die Linke) zur Umsetzung des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes. Bis 2011 soll es pro 95 000 Einwohner einen Pflegestützpunkt geben. Das wären 36 Pflegestützpunkte für ganz Berlin.

Die Senatssozialverwaltung geht davon aus, dass die Pflegestützpunkte helfen können, die Effizienz der Hilfen zu erhöhen und unnötige Heimunterbringungen zu vermeiden. Ausstattung und Arbeitsweise der Stützpunkte werden in einer Rahmenvereinbarung zwischen Senatsgesundheitsverwaltung, den beteiligten Pflege- und Krankenkassen und einem Vertreter der Bezirke geregelt. Darin soll auch die Zusammenarbeit der Pflegestützpunkte mit den bezirklichen Beratungsstellen und Sozialämtern und den zwölf vom Land finanzierten Koordinierungsstellen "Rund ums Alter" konkretisiert werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »