Ärzte Zeitung, 05.06.2009

Lehrbuch zur Geriatrie für Hausärzte und Pflegekräfte

Das für Hausärzte, Pflegekräfte und Studenten in klinischen Semestern konzipierte Lehrbuch bietet eine verständliche, knappe und präzise Einführung in die Grundlagen der Altersmedizin. Die Autoren eröffnen einen praxisorientierten Zugang zur Geriatrie, indem sie die Merkmale und Bedürfnisse alter Patienten an den Ausgangspunkt einer patientenzentrierten medizinischen Versorgung stellen. Der didaktisch strukturierte Inhalt richtet sich an prüfungsrelevanten Lernzielen und der reformierten Approbationsordnung aus, soll aber in erster Linie problemorientiertes Lernen unterstützen.

In kompakter Übersicht werden die häufigsten geriatrischen Syndrome, die wichtigsten Differenzialdiagnosen und Behandlungsmöglichkeiten, wie auch alle Versorgungsformen samt Fallbeispielen vorgestellt. Das Buch schließt neben geriatrischer Prävention, Rehabilitation sowie Palliation aktuelle Entwicklungen im Bereich des Qualitätsmanagements ein und stellt im Anhang die etablierten Verfahren des geriatrischen Assessments für den Alltagsgebrauch zusammen.

Für die zweite Auflage wurden sämtliche Kapitel überarbeitet und mit aktueller Literatur ergänzt. (eb)

Wolfgang von Renteln-Kruse (Hrsg.): Medizin des Alterns und des alten Menschen, 2. Auflage 2009, XIV, 288 Seiten, 22 Abbildungen, Softcover, ISBN: 978-3-7985-1726-4, 39,95 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wann Bergsteigen fürs Herz schädlich ist – und wann nicht

Forscher haben Studien zu herzkranken Bergsteigern ausgewertet und geben Tipps, was Ärzte bei welcher Krankheit beachten müssen. mehr »

Deutlich mehr Masernfälle in der Europäischen Region

In der Europäischen Region der WHO gab es 2017 eine Zunahme der Masernfälle um 400 Prozent gegenüber dem Vorjahr. mehr »

Aktionsplan soll Gesundheitskompetenz stärken

Gesundheitsinformationen sind in vielfältiger Form der Bevölkerung heute zugänglich. Doch mit der richtigen Einordnung und Umsetzung hapert es oft. Das soll sich künftig ändern. mehr »