Ärzte Zeitung, 18.01.2010

Kritik an Hamburgs Sozialsenator Wersich

BERLIN (hom). Pflegeverbände haben mit Kritik auf Äußerungen von Hamburgs Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) reagiert. Dieser hatte im "Hamburger Abendblatt" gefordert, auch Nachbarn, Freunde und Verwandte sollten in der Altenpflege einspringen.

Der Chef des Deutschen Pflegeverbands, Rolf Höfert, sprach von einer "Wahrnehmungsstörung". Angesichts einer steigenden Zahl von Single-Haushalten stelle sich die Frage, "woher Herr Wersich pflegesensible Nachbarn und Freunde rekrutieren möchte". Außerdem gebe es keine "Pflegekompetenz per Mietvertrag", sagte Höfert.

Topics
Schlagworte
Pflege (4803)
Personen
Rolf Höfert (55)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »