Ärzte Zeitung, 18.01.2010

Kritik an Hamburgs Sozialsenator Wersich

BERLIN (hom). Pflegeverbände haben mit Kritik auf Äußerungen von Hamburgs Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) reagiert. Dieser hatte im "Hamburger Abendblatt" gefordert, auch Nachbarn, Freunde und Verwandte sollten in der Altenpflege einspringen.

Der Chef des Deutschen Pflegeverbands, Rolf Höfert, sprach von einer "Wahrnehmungsstörung". Angesichts einer steigenden Zahl von Single-Haushalten stelle sich die Frage, "woher Herr Wersich pflegesensible Nachbarn und Freunde rekrutieren möchte". Außerdem gebe es keine "Pflegekompetenz per Mietvertrag", sagte Höfert.

Topics
Schlagworte
Pflege (5572)
Personen
Rolf Höfert (54)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Alzheimer nach frisch gebackenem Brot riecht

Erst lässt der Geruchssinn nach, dann treten Phantosmien auf – ein US-Neurologe berichtet über seine beginnende Demenz, und weshalb die frühe Diagnose für ihn wichtig war. mehr »

Neuer Pflege-TÜV startet im November

Bislang ist der Pflege-TÜV mehr ein Ärgernis als eine Hilfe. Viel zu oft gibt es sehr gute Noten für Pflegeheime in Deutschland. Nun gibt es grünes Licht für eine Reform. mehr »

1,4 Millionen Krebstote für 2019 erwartet

In diesem Jahr könnten in der gesamten EU mehr Menschen an Krebs sterben als noch vor Jahren. Doch es gibt auch eine gute Entwicklung. mehr »