Ärzte Zeitung online, 23.03.2010

Studie belegt: In Hessen gibt es einen akuten Mangel an Pflegekräften

FRANKFURT/MAIN (eb). In Hessen gibt es einen Mangel an Pflegekräften. Die Engpässe machen sich in der Versorgung von kranken und alten Menschen sowohl in Krankenhäusern und Pflegeheimen als auch in Rehabilitationskliniken und in der ambulanten Pflege bemerkbar.

Um das aktuelle Verhältnis von Pflegekräften zu Pflegebedürftigen zu erhalten, müsste sich allein in der Altenhilfe der Anteil an Beschäftigten bis 2020 um ein Drittel erhöhen.

Die Daten zur aktuellen und zukünftigen Lage auf den Pflegearbeitsmärkten sind über www.hessischer-pflegemonitor.de abrufbar. So lässt sich etwa detailliert ablesen, wie sich die Situation in den einzelnen hessischen Regionen darstellt und welche Trends aufgrund der demografischen Veränderungen zu erwarten sind.

Die veröffentlichten Zahlen stammen aus einer Befragung, die im Frühjahr 2009 stattfand und jetzt ausgewertet wurde. Das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) hat dazu die hessischen Pflegearbeitsmärkte untersuch.

Topics
Schlagworte
Pflege (4805)
Panorama (30944)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »