Ärzte Zeitung, 25.03.2010

Krankenpflege zu Hause - auch ohne Behandlung

BERLIN (eb). Der Petitionsausschuss des Bundestags macht sich dafür stark, die Rahmenbedingungen für die häusliche Krankenpflege zu verbessern. Der Ausschuss überwies eine Eingabe, die über 25 000 Unterstützer erhalten hat, an das Bundesgesundheitsministerium und die Fraktionen. Anliegen der Petition ist es, dass häusliche Krankenpflege auch dann geleistet wird, wenn keine ärztliche Behandlung erforderlich ist, aber ein Bedarf für Grundpflege oder hauswirtschaftliche Versorgung besteht. Bisher haben Versicherte dann keinen Anspruch auf Leistungen von ihrer Krankenkasse. 

Patienten würden früher aus dem Krankenhaus entlassen, zudem nähmen ambulante Operation immer mehr zu. Daher werde die Genesungsphase immer mehr in den ambulanten Bereich verlagert und müsse von den Betroffenen selbst finanziert werden, gab der Petent zur Begründung an.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neu aufgetretene Migräne bei Älteren ist ein Warnsignal!

Patienten, die erst nach dem 50. Lebensjahr eine Migräne mit Aura entwickeln, haben offenbar ein signifikant erhöhtes Schlaganfallrisiko. Ursache könnten (Mikro-)Embolien sein. mehr »

Diabetes geht auch auf die Knochen

Auch wenn Diabetiker häufig Probleme mit Knochen und Gelenken haben, besteht meist kein kausaler Zusammenhang. Doch es gibt seltene ossäre Erkrankungen, die durch die Stoffwechselerkrankung verursacht werden. mehr »

Weniger Kostenrisiko für zu Pflegende

Über den Bundesrat soll ein Paradigmenwechsel in der Finanzierung der Pflegeversicherung herbeigeführt werden. Ziel: Kostenrisiken von Pflegebedürftigen entschärfen. mehr »