Ärzte Zeitung, 13.04.2010

Altenhilfeverband warnt vor Pflegenotstand

BERLIN (hom). Gelingt es nicht, künftig mehr junge Menschen in die Pflegeberufe zu bringen, dann steuert Deutschland nach Ansicht des Berufsverbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) auf einen "Pflegenotstand" zu. Im Jahr 2030 würden etwa 42 Prozent mehr professionelle Kräfte in der Pflege gebraucht als heute, sagte VDAB-Vorsitzender Stephan Baumann in Berlin. Notwendig sei ein "Mix von mehreren Maßnahmen durch alle Beteiligten an mehreren Baustellen". Eine davon sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kindererziehung und Pflege dürften keine Gegensätze sein.

Topics
Schlagworte
Pflege (5333)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »